Auf ein Wort – Onlinediskussionen

03.05.2021

Thema: Pressefreiheit, Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit

  • Die Herabstufung im Bericht der „Reporter ohne Grenzen“ von Platz 11 auf 13 sowie die Bewertung von gut auf befriedigend wurde von der Mehrheit der anwesenden Teilnehmer als nicht so besorgniserregend eingestuft da die Kriterien hier nicht ausreichend bekannt seien.
  • Eine Einengung der Pressefreiheit sei viel mehr in den Redaktionskonferenzen von Zeitungen und Zeitschriften festzustellen, wo Journalisten*innen aufgegeben werde, im Sinne des Herausgebers und/oder Sponsors zu berichten.
  • Eine Mindermeinung wies daraufhin, dass in letzter Zeit Reporter des Öfteren bei Demonstrationen gewaltsam an der Ausübung ihres Berufes gehindert würden und die Reporter geschützt werden müssten.
  • Die Gegenmeinung dazu war, das würde von den Medien aufgebauscht, weil man es so haben wolle und sei eher als Randnotiz zu bewerten.
  • Insgesamt wurden bzgl. der Meinungsfreiheit keine Einschränkungen festgestellt. Jeder dürfe ja seine Meinung, wo und wie auch immer, kundtun.
  • Zurzeit seien bei der Versammlungsfreiheit wegen der Corona-Pandemie Einschränkungen notwendig. Ansonsten dürfe man demonstrieren.

14.04.2021

Thema: Gesamtmedizinische Versorgung in Olpe

  • Die Telemedizin sollte unbedingt für den einfachen Kontakt mit dem Arzt schnellstmöglich weiter ausgebaut werden.
  • Kritisiert werden die oft sehr langen Wartezeiten am Telefon.
  • Im Großen und Ganzen ist die gesamtmedizinische Versorgung in Olpe gut bis befriedigend.
  • Es muss aber unbedingt darauf geachtet werden junge, motivierte Ärzte*innen in die bestehenden Praxen als Nachfolger zu bekommen. Hier kann die Politik sicher mitgestalten.
  • Mit Spannung wird auf die endgültige Baugenehmigung für den geplanten An- und Umbau des Olper Krankenhauses gewartet. Diese Baumaßnahme wird von allen Teilnehmern grundsätzlich begrüßt. Die Umsiedlung des Helikopter-Landeplatzes sollte kein Problem darstellen, allerdings wird der weitere Wegfall von Parkplätzen in der Innenstadt kritisch gesehen. Über Belegbetten in bestimmten Fachbereichen sollte unbedingt nachgedacht werden.

22.03.2021

Thema: Olper Kultur(vereine) in der Pandemie

  • einhellige Meinung, die Kultur mit all ihren Facetten ist eine der Hauptverlierer in der Pandemie!
  • freiwillige, virtuelle Auftritte sorgen zwar für Abwechslung, bringen aber keine finanzielle Entlastung für die Künstler.
  • Solidaritätsfonds könnten eingerichtet werden wie das Beispiel in Bonn zeigt. So etwas könnte auf Kreisebene eingeführt werden (Politischer Wille).
  • Crowdfunding als Finanzierungsmöglichkeit könnte in Erwägung gezogen werden.
  • Genehmigte Hygienekonzepte für Veranstaltungsräume in der Olper Stadthalle hätten Kulturveranstaltungen in eingeschränktem Rahmen ermöglicht, wurden später jedoch wieder untersagt.
  • Kultur bleibt weiterhin ein Stiefkind – das ist mehr als traurig!
  • Kultur darf nicht zum Privileg nur von einigen werden, wir brauchen mehr Solidarität.

08.03.2021

Thema: Parkraumsituation in der Stadt Olpe

  • Kontrovers, aber fair und sachlich verlief das Online-Gespräch über die Parkraumsituation in Olpe.
  • Aufgrund verhältnismäßig geringer Entfernungen lässt sich vieles zu Fuß erledigen.
  • Für Warentransporte können Lastenfahrräder äußerst hilfreich sein.
  • Allerdings dürfen auswärtige Besucher wie Berufstätige, Einkaufinteressenten oder Touristen nicht unberücksichtigt bleiben.
  • Wünschenswert wären Parkmöglichkeiten am Rande der Innenstadt, um dort den PKW abzustellen und zu Fuß durch die Stadt zu schlendern (am Hallenbad / Martinstraße).
  • Ein privat zu errichtendes und gemeinsam mit der Stadt betriebenes Parkhaus an der Martinstraße scheint für die Stadt nicht attraktiv genug zu sein. Das muss schnellstens hinterfragt werden. Von Planung über Bau bis zur Fertigstellung vergehen dann sicher nochmals zwei Jahre.
  • Ein Verkehrs- und Parkgutachten für die Stadt Olpe wäre zweckmäßig und sollte im Rahmen der innerstädtischen Planungen Berücksichtigung finden. Dies gilt auch für die Elektromobilität in puncto Ladesäulen.

22.02.2021

Thema: Belebung der Olper Innenstadt

Allgemeine Meinung war, dass die derzeitige nahezu leblose Innenstadt dem Lockdown geschuldet werden muss. Einige der Gesprächspartner meinten, es werde nicht mehr so wie vor dem Lockdown sein. Der Kaufrausch sei vorbei. Es müssten andere Möglichkeiten geschaffen werden, um die Innenstadt zu beleben. Dazu gehörten zum Beispiel Kommunikationsmöglichkeiten sowie das Miteinanderleben von Jung und Alt. Andere wiederum waren der Ansicht, eine Innenstadt ohne "shopping" gebe es nicht.
Stadt und Dörfer müssten enger zusammenrücken. Es fehlt eine städtebauliches Gesamtkonzept. Klötze wie Rossmann/Martinstraße oder auch andere weißgestrichene Würfel gehören nicht in eine Innenstadt. Nach Aktionen wie Markt oder anderen muss eine freundliche Kommunikation mit den Anwesenden geführt werden können - dies erhöht die Akzeptanz und die Breite und die Leute kommen wieder. Hoffentlich kann oder wird die Öffnung der Bigge vor dem alten Bahnhof Wirklichkeit werden. Wasser in der Stadt erhöht die Attraktivität enorm.